4 Wochen Bella Italia – Von der Cinque Terre zur Amalfiküste
Der Herbst ist die ideale Zeit für Italien: Die große Hitze ist vorbei, die Touristenströme lassen nach, und das Meer ist vom Sommer noch herrlich warm. Hier ist die Route für ein unvergessliches Camper-Abenteuer.
Woche 1: Der Einstieg an der Riviera – Deiva Marina
Nach der Fahrt aus der Schweiz ist der erste Stopp die ligurische Küste. Deiva Marina dient als perfekter Ausgangspunkt, um die berühmten Cinque Terre zu erkunden, ohne den extremen Trubel direkt in den Dörfern zu haben.
Campingplatz:
Camping Valdeiva Highlight: Nutze den kostenlosen Shuttlebus des Campingplatzes direkt zum Bahnhof von Deiva Marina. Von dort aus erreichst du mit dem "Cinque Terre Express" in wenigen Minuten Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore.
Weiter geht es in die Toskana. Lucca besticht durch seine komplett erhaltene Stadtmauer, während Pisa natürlich für den Schiefen Turm bekannt ist.
Campingplatz:
Camping Village Torre Pendente Tipp: Der Platz liegt so zentral, dass du zu Fuß in ca. 10-15 Minuten direkt am Schiefen Turm bist.
Woche 2: Strandurlaub & Pinienwälder – Marina di Bibbona & Castiglione della Pescaia
Nun wird es Zeit für Entspannung. Die Maremma-Küste bietet weite Sandstrände und herrliche Pinienhaine.
Campingplatz 1:
(Marina di Bibbona) – Ein Platz, der sich perfekt in den Pinienwald einfügt, direkt am Meer.Camping Esperidi Campingplatz 2:
(Castiglione della Pescaia) – Bekannt für seine riesige Poollandschaft und den kurzen Weg zum traumhaften Strand von Rocchette.Camping Rocchette
Woche 3: Die Ewige Stadt – Rom und Geschichte in Pompeji
Ein Zwischenstopp in Rom ist ein Muss. Im September/Oktober sind die Temperaturen perfekt für Sightseeing.
Campingplatz:
hu Roma Camping in Town Tipp: Der Platz ist modern und bietet einen Shuttle oder eine gute Busanbindung zur Metro (Station Cornelia). So bist du in kürzester Zeit am Vatikan oder beim Kolosseum.
Weiterreise nach Sperlonga. Sie gilt als eines der schönsten Dörfer Italiens. Die weißen Häuser auf dem Felsen erinnern fast an Griechenland.
Campingplatz:
Camping Nord Sud Hinweis: In der Nebensaison (Ende September/Oktober) kann es hier bereits sehr ruhig ("ausgestorben") sein. Viele Strandbars bauen ab, aber genau das macht den Charme aus – man hat die malerischen Buchten fast für sich allein.
Der südlichste Punkt deiner Reise führt dich zu den Ruinen von Pompeji am Fuße des Vesuvs.
- Campingplatz:
Camping Zeus Tipp: Die Plätze in Pompeji liegen oft direkt gegenüber dem Eingang zur Ausgrabungsstätte („Porta Marina Superiore“). Du kannst den Camper stehen lassen und direkt in die antike Welt eintauchen oder mit der Bahn (Circumvesuviana) einen Ausflug nach Neapel oder Sorrent machen.
Von Pompeji aus lässt du den Camper am besten sicher auf dem Platz stehen. Die Stadt Neapel ist lebhaft, laut und faszinierend – aber kein Ort für große Wohnmobile.
Anreise: Nimm die Regionalbahn Circumvesuviana. Die Haltestelle liegt direkt bei den Campingplätzen und bringt dich in ca. 30–40 Minuten direkt zum Hauptbahnhof Napoli Centrale.
Highlight: Tauche ein in das Viertel Spaccanapoli, besuche die Unterwelt (Napoli Sotterranea) und iss die wohl beste Pizza der Welt in einer der traditionsreichen Pizzerien wie Da Michele oder Sorbillo.
Woche 4: Amalfiküste und Heimreise
Die Fahrt von Pompeji auf die Halbinsel von Sorrent bietet spektakuläre Ausblicke auf den Golf von Neapel. Sorrent selbst thront auf imposanten Tuffsteinfelsen.
Campingplatz:
Camping International Nube d'Argento Vorteil: Dieser Platz ist ein strategisches Juwel. Du bist in wenigen Gehminuten sowohl im historischen Zentrum von Sorrent als auch am Hafen, von wo die Fähren ablegen.
Die Küstenstraße Amalfitana ist für Wohnmobile tagsüber oft gesperrt oder schlichtweg zu eng und nervenaufreibend.
- Der Plan: Nutze die blauen SITA-Busse, die direkt am Bahnhof von Sorrent starten.
Tipp: Setz dich im Bus in Fahrtrichtung rechts direkt ans Fenster – der Blick in die Tiefe auf das azurblaue Meer ist atemberaubend (und sorgt für den nötigen Nervenkitzel). Steige in Positano aus, schlendere durch die vertikalen Gassen und fahre später weiter nach Amalfi, um den prächtigen Dom zu besichtigen.
Ein Tag ohne Camper, dafür mit dem Schiff. Von Sorrent aus ist Capri nur einen Katzensprung entfernt.
Anreise: Gehe vom Campingplatz hinunter zum Hafen Marina Piccola und nimm eine der schnellen Fähren (Aliscafo).
Highlight: Umgehe die teure Blaue Grotte und nimm stattdessen den kleinen Bus hoch nach Anacapri. Von dort kannst du mit dem Sessellift auf den Monte Solaro fahren – der Rundumblick über den gesamten Golf von Neapel und die Faraglioni-Felsen ist der krönende Abschluss deiner Reise.
Heimreise: Nach der Fahrt Richtung Norden erreichst du den viertgrößten See Italiens. In der Nebensaison im Oktober ist es hier herrlich friedlich.
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